abgeschlossene ILU-Projekte

  • Algen gedeihen drün leuchtend in einem Glasreaktor. Der über ein Meter hohe Glaskolben ist mit einer Röhre verbunden. Hier wachsen Mikroalgen. Foto ILU

    Die Chromatographie ist ein chemisches Verfahren, um Stoffgemische in ihre Inhaltsstoffe zu zerlegen. Zellwände von Algen können solche chromatographischen Trennzwecke erfüllen.

  • ILU-Projekt_AutoPro: Reagenzgläser mit Proben von Mikroalgen.

    Entwickelt werden soll hier ein Prozessmodell (digitaler Zwilling) und eine automatisierte Prozesssteuerung für die Kultivierung von G. sulphuraria. Im Fokus dabei: Zirkuläre Ressourcenflüsse und Scale-up-Strategien in vietnamesischen und deutschen Aquakulturen.

  • BioStärke Projekt

    Die Qualität von Erbsenstärke unterliegt starken Schwankungen, die zu verminderten Produktqualitäten führen. Zurückgefahrene Züchtung trug zur fehlenden Optimierung hinsichtlich wichtiger Inhaltsstoffe bei. Der Verwertungsschwerpunkt von Erbsen liegt zudem fast nur in der Tierfütterung. Das soll mit diesem Projekt geändert werden.

  • Wollwäsche, Schafswolle

    Heimische Schafwolle lässt sich nur schwer vermarkten. Eine Lösung: Das Projekt Wollwäsche will eine kleine Wollwaschanlage entwickeln, die die sortenreine Wäsche von kleinen Chargen mit möglichst geringem Transportaufwand ermöglichen soll.

  • ForestFeed ILU-Projekt

    Im Projekt ForestFeed nutzen die Projektpartner industrielle Waldnebenströme, wie Rückstände aus der Ligninextraktion als Nährstoff für einen Pilz. Die so entstehende Pilzbiomasse dient als Ausgangsmaterial für Fischfutter.

  • LegValue Projekt

    Die Eiweißlieferanten Erbse, Bohne und Co. bieten unter ihren Hülsen einiges an Potential. Dennoch werden Leguminosen in Europa kaum angebaut. Dieses Projekt will auf neue Landwirtschaftssysteme, Wertschöpfungsketten aufmerksam machen, um das zu ändern.

  • Die Menschen in Europa werden immer älter. Allerdings ernähren sich viele zu ungesund. Um also lange fit zu bleiben, kann eine Ernährungsumstellung helfen. Dies zu unterstützen, ist die Aufgabe von NutriAct: Das ILU entwickelt hierfür handfeste Brote und Snacks.

  • Wo der Mensch arbeitet, entstehen Abfälle – auch in der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Um Reststoffe wie Gülle zu nutzen, können Algen und Insekten helfen.

  • Hühner

    Das Forschungsvorhaben Interimmun-APEC hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz von Antibiotika beim Nutzgeflügel durch eine Früherkennung von Krankheitserregern zu reduzieren.

  • Cipromed - Mikroskopische Aufnahme einer Mikroalge.

    Die derzeitigen europäischen landwirtschaftlichen Produktionssysteme sind in hohem Maße von Eiweißimporten abhängig. Aufgrund dieser Abhängigkeit sind die europäischen Landwirtschaftssysteme anfällig für schnelle Unterbrechungen der Versorgungsketten. Um diese Probleme zu lösen, ist die EU auf der Suche nach nachhaltigen und lokal verfügbaren alternativen Proteinquellen.

  • Traubenkirsche Projekt PruCycle

    Die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) gilt als invasiver Neophyt. Unter anderem behindert diese Strauchart die Verjüngung des Waldes. Um sie dennoch sinnvoll zu nutzen, wollen Forscher Pflanzenstoffe der Späten Traubenkirsche nutzen und Medizin daraus entwickeln.

  • GranuGruen Projekt

    Im Projekt GranuGruen wird ein Granulat zur Bodenverbesserung entwickelt. Das Material soll zusätzlich Wasser speichern und so den Boden klimaresilienter machen. Das Pflanzgranulat soll dabei aus Baurestoffen entstehen.

  • AlgoWert

    Entwicklung eines Prototyps zur Umwandlung landwirtschaftlicher Reststoffe in Futtermittel mittels heterotropher Mikroalgen.

  • EcoSuccinat

    In der Lebensmittelproduktion fallen große Mengen Reststoffe an. Diese werden nur unzureichend verwertet. Deshalb braucht es neue Prozesse und Technologien zur kaskadischen Nutzung von Roh- und Reststoffen, um möglichst geschlossene Kreisläufe zu erreichen.

  • OptiPBR, Sensorplattform gegen Kontaminationen in Mikroalgen-Anlagen

    Im Verbund entwickeln Wissenschaftler verschiedener Institute eine Sensorplattform aus neuer photonischer Messtechnik. Aufbauend auf den neuen Erkennungstechniken sollen durch das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) e.V. Maßnahmen entwickelt werden, die gegen eine Vielzahl von mikrobiellen Belastungen wirken.

  • Acrylamid in Backwaren

    Acrylamid entsteht auch beim Backen von Spezialprodukten, die mit pflanzlichen Zutaten veredelt werden, wie Backwaren mit Kartoffeln oder Karotten. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln, um Acrylamid in solchen Backwaren zu minimieren.

  • Radiant-Projekt

    Ein nur geringer Teil der auf der Erde existierenden Pflanzen werden vom Menschen als Lebensmittel genutzt. Zum Beispiel liefern 60 Prozent der Kalorien und Nährstoffe lediglich drei Pflanzen: Mais, Reis und Weizen. Dazu kommt, dass diese und wenige weitere Arten einen großen Teil der landwirtschaftlichen Fläche beanspruchen. Im Rahmen von Horizont 2020 gründete die EU das Projekt Radiant mit dem Ziel, mehr Kulturarten zu nutzen als bisher und so das Lebensmittelsystem robuster zu gestalten.

  • Molekularbiologisches Labor

    Mit der neuen Labortechnik werden wissenschaftliche Arbeiten zum Schutz der Bodenfunktionen sowie Untersuchungen zum Gewässerschutz vorangetrieben. Insbesondere die Verbesserung des Schutzes von Gewässern sowie die Vermeidung von Pflanzenschutzmitteleinträgen in Oberflächengewässer sind für das ILU ein großes Thema.

  • ResBerry Projekt

    Im Projekt ResBerry suchen Forscher und Forscherinnen neue Wege: Es gilt, die ober- und unterirdische biologische Vielfalt zu stärken, um so die Resilienz des europäischen ökologischen Beerenobstanbaus gegen die wichtigsten Schädlinge und Krankheiten zu erhöhen.

  • Waste-to-Resource-Unit (W2RU)

    Lebensmittelreste sind mehr als nur Kompost. Wie Algen daraus wertvolle chemische Rohstoffe schaffen können, will dieses Projekt herausfinden.

  • Climaqua

    Aquakulturen verursachen sehr hohe Treibhausgasemissionen, wobei die Futtermittelproduktion 87 Prozent der THG-Emissionen ausmachen. Ziel des Projekts CLIMAQUA ist die Umsetzung eines innovativen, aquakulturbasierten Lebensmittelsystems mit reduzierten Klimaauswirkungen.

  • Die Bewahrung der Platane als wichtiger Stadtbaum ist Ziel des Projektes. Aufgabe ist es, einen innovativen und nachhaltigen nicht-chemischen Pflanzenschutz zu entwickeln und anzuwenden, der sich gegen S. platani, den Auslöser der Massaria-Krankheit, richtet.

  • Dieses Vorhaben untersucht die materielle Verwertung von organischen Reststoffen aus Landschaftspflege und Landwirtschaft für die Herstellung von Verpackungsmaterial. Die Stabilität sollen Pilze über ihr Myzelgeflecht bringen.

  • Getreide zählt zu den wichtigsten Lebensmitteln überhaupt. Allerdings kann die Stärke in modernen Weizensorten zu gesundheitlichen Problemen führen. Das ILU suchte deshalb einen Weg, die Verdaulichkeit von Stärke zu beeinflussen.

  • Eine nachhaltige Futterwirtschaft in Aquakulturen ist dringend nötig. So steht die Frage nach geeignetem Futter im Raum. Das Projekt untersucht das Potential zweier verschiedener Mikroorganismengruppen als nachhaltige Futterquelle mit hohen Konzentrationen an Omega-3 Fettsäuren.

  • Dieses Kooperationsprojekt der IGV GmbH, der Früchteverarbeitung Sohra GmbH und des ILU e. V. zielt auf eine neue Nutzung der Ackerbohne ab. Eine Möglichkeit ist, daraus trinkbaren Alkohol zu brennen.

  • In diesem Projekt wird ein Netzwerk von kleinen und mittleren Unternehmen der traditionellen Lebensmittelproduktion, wissenschaftlichen Einrichtungen und Multiplikatoren mit der Zielstellung betreut, Innovationen in der Branche voranzutreiben.

  • Nebenprodukte aus der Rapsöl-Gewinnung landen meist als Tierfutter in den Ställen. Wissenschaftler des ILU und der TU Berlin wollen mehr herausholen. Am Ende könnten Raps-Joghurt-Produkte im Regal stehen.

  • Schwerpunkte des ILU waren die höherwertigere Verwertung von Raps-Nebenprodukten basierend auf der Entwicklung von Verfahren mit CO2-Hochdruckextraktion, mit Ein- und Doppelschnecken-Extrudern und von Applikationen in den Bereichen Kosmetik und Futtermittel.

  • Die Qualitätskontrolle in Backbetrieben ist bis heute ein wenig automatisierter Prozess, bei dem Proben aus der Produktion entnommen, manuell vermessen und beurteilt werden. Das Detektionssystem soll die Erfassung, Berechnung und Verarbeitung von technisch-technologischen Kenngrößen zur Gebäckcharakterisierung und damit zur Qualitätssicherung ermöglichen.

  • Der Backprozess ist trotz vielfältiger Optimierungen der Technik, immer noch der energieintensivste und verlustreichste Prozess bei der Backwarenherstellung. Durch die Entwicklung eines energieeffizienten Backverfahren mit besonderem Schwerpunkt der Backluftfeuchtemessung und anschließender Datenverarbeitung unter Nutzung von „Künstlichen Neuronalen Netzen“ soll dieser Prozess maßgebend optimiert werden.

  • Im Projekt sollen Pflanzenabfälle für die Herstellung von Extrakten mit biostimulierenden Eigenschaften genutzt werden. Dies kann helfen, den Ertrag und die Qualität der Pflanzen zu fördern und deren Gehalt an den Mineralien wie Eisen, Magnesium und Zink zu erhöhen.

  • Das Ziel ist die Entwicklung eines Partikelschaumes zur Herstellung von Formteilen. Gefordert sind niedrige Materialdichten, gute mechanische Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit, Elastizität und Stoßdämpfung, ein geringer Abrieb sowie eine relative Beständigkeit gegen Feuchtigkeit.

  • Malz ist ein natürlicher Rohstoff, der aufgrund der Herkunft und des Herstellungsprozess bei dem Einsatz als Aromastoff oder Farbstoff in Lebensmitteln nicht kennzeichnungspflichtig ist. Ziel ist es Malz als Aromaträger und Farbstoff speziell in Backwaren und Milchgetränken so zu verbessern, dass es aufgrund der enzymatischen Trockenverzuckerung ohne Enzyme verfügbar ist und einen höheren Zuckergehalt als üblicherweise aufweist.

  • Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von innovativen Lebensmitteln und -zutaten auf der Basis von heimischen Leguminosenarten wie Erbsen und Ackerbohnen.

  • Algen ermöglichen eine nachhaltige Herstellung von zahlreichen wertgebenden Inhaltstoffen, diese Inhaltstoffe finden in der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie ihre Verwendung. Das Ziel von iAlgaePro ist die interdisziplinäre Entwicklung von innovativer Algenprozessierung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette von Rohstoff zum Produkt.

  • “HealthyMinorCereals” das sind die vergessenen, alten Getreidearten mit gesunden Inhaltsstoffen. Das HMC Projekt zielt darauf ab, den Anbau und Konsum von Roggen, Hafer, Dinkel, Einkorn und Emmer zu steigern.

  • Forschungsziel des Projektes ist es, Prozessbedingungen und stofflichen Eigenschaften zu ermitteln, die geeignet sind, sensorisch einwandfreie lagerstabile Extrudate herzustellen. Es sollen die Zusammenhänge zwischen Inhaltsstoffgehalt, -qualität und –verteilung von Weizen und Hafer verglichen werden.

  • Die Verzögerung der Hautalterung ist eines der bedeutendsten Anliegen der Kosmetikindustrie. Demzufolge wächst der Bedarf an leistungsfähigen Anti-Aging Wirkstoffen insbesondere zum Schutz der Haut vor UV-Schäden und lichtinduzierter Hautalterung. Im Rahmen eines umfangreichen Screenings wurden erfolgversprechende Mikroalgenstämme evaluiert, welche Schutz der Haut vor lichtinduzierter Hautalterung aufweisen.

  • in der Kosmetikbranche, aber auch in der Pharmaindustrie ist ein steigender Bedarf an innovativen natürlichen Wirkstoffen mit hautaufhellender Wirkung zu verzeichnen. Mit dem Projektvorhaben soll das Potential von Malz und Nebenprodukten der Malzverarbeitung, die Entwicklung neuer leistungsstarker Wirkstoffe für die Kosmetikbranche ermöglichen.

  • Agro4Comp soll neue Quellen von natürlichen Fasern für die Nutzung in Polymerverbundprodukten identifizieren. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Verwendung von landwirtschaftlichen Nebenprodukten gelegt.

  • Viele Cyanobakterien sind giftig. Reichern sich diese im Trinkwasser oder Badeseen an, drohen beim Menschen Kopfschmerzen, Erbrechen und teils lebensbedrohliche Symptome. Unter welchen Umständen aber vermehren sich die Cyanobakterien und bilden Toxine? Das wollten Wissenschaftlerinnen des ILU herausfinden.

  • Regenbogenforellen und Bachsaiblinge zählen zu den wichtigen heimischen Speisefischen. Um die Tiere auch in Aquakulturen vor der Rotmaulseuche und Furunkulose zu schützen, entwickelte das ILU mit weiteren Partnern Fischfutterpellets mit einem verkapselten Impfstoff. Eine Voraussetzung für die Erzeugung gesunder Lebensmittel.

  • Für den Ersatz von Soja als Schweinefutter können auch heimische Nebenprodukte eine Rolle spielen. Das bedeutet kurze Transportwege und geschlossenen Stoffströme. Und was könnte heimischer sein als Biertreber.

  • Industriell hergestelltes Roggenbrot zeigt manchmal schon nach wenigen Tagen Risse. Diesem Backfehler namens Trockenbacken will das ILU in diesem Projekt auf die Schliche kommen.

  • Esst mehr Obst und Gemüse. Diesen Spruch kann man Kindern nicht oft genug sagen. Doch reden allein bewirkt nur wenig. Dieses EU-Programm will mit Beispielen für gesunde Lebensmittel werben.