Koordinierungsstelle: Wir verbinden Wissen

Neue Ideen braucht das Land

Dieser gern zitierte Satz gilt derzeit besonders. Denn das Land Brandenburg bekommt, wie alle Regionen Deutschlands und der Welt, die Wirkungen des Klimawandels zu spüren. Die Spuren von steigenden Temperaturen zeigen sich insbesondere in der Landwirtschaft, eine Branche, die es in Brandenburg ohnehin nicht leicht hat: Der Boden ist in vielen Regionen sandig, speichert schlecht Wasser und bietet oft weniger Nährstoffe. Die Herausforderung für Bauern und Bäuerinnen wird noch gesteigert, da zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder), von Wittstock/Dosse bis Cottbus relativ wenig Regen fällt. Die nun seit einigen Jahren messbar steigenden Durchschnittstemperaturen erhöhen den Druck weiter. Der Klimawandel stellt lange erprobte Ackerbausysteme in Frage.

Dazu müssen sich die Landwirte weiteren Problemen stellen: Die Preise für die erzeugten Lebensmittel sind bisweilen mies, Anforderungen zum Beispiel in Fragen des Natur- und Tierschutzes steigen und die Verbraucher entwickeln neue Vorstellungen über die künftige Art und Weise ihrer Ernährung.

Es gilt also, viele Antworten auf neue, aber auch alte Fragen zu finden.

Diese Fragen können Bauern und Bäuerinnen beantworten, ebenso die Wissenschaft und Branchen-Netzwerke. Damit alle Fragen und Antworten auf den Tisch kommen, sollten am besten alle ihr Wissen teilen.

Wir von der Koordinierungsstelle wollen helfen, Fragen zu stellen und Antworten zu sammeln. Kurz: Wir möchten den Wissenstransfer zwischen den Fachleuten in der Landwirtschaft unterstützen. Dabei arbeiten wir vor allem eng mit landwirtschaftlichen Versuchsstellen zusammen.

Wir wollen also Fachleute vernetzen und Wissen koordinieren.