Projekte
Für die Qualität und die Lebensmittelsicherheit für Speisefische und Fischerzeugnisse sind Daten zur Toxinbildung nötig. Die Frage ist, wie lassen sich Auswirkungen von Cyanotoxinen in Fischen minimieren?
Regional anfallende, pflanzliche Nebenprodukte wie Trester, Treber und Öl-Presskuchen werden zu neuen Lebensmitteln. Unter anderem kommt dabei die Fermentation zum Einsatz.
LeHydrAl will ungenutzte proteinhaltige Abfälle aus der Lederherstellung verwerten. Die Proteinkomponente der lederhaltigen Produktabfälle ist eine Quelle für organisch gebundenen Stickstoff. Dieser kann als Nährmittel für Mikroalgen genutzt werden.
Deutsche und polnische Partner wollen die Herausforderung der nachhaltigen Reststoffverwertung in der Industrie angehen. Ziel des Projekts ist es, Lösungen zu entwickeln, um Reststoffe effizient zu nutzen und dadurch Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Ein Netz von Living Labs in ganz Europa soll die Einführung agrarökologischer Praktiken für die Bodengesundheit, die biologische Vielfalt und zur natürlichen Schädlings- und Krankheitsbekämpfung erleichtern.
RoggReis will ein wirtschaftlich erfolgreiches Wertschöpfungsnetzwerk knüpfen, das die Produktion Risotto-Reis und Langkornreis aus Roggen umfasst. Zudem ist eine glutenfreie Alternative vermutlich auf Basis von Hafer geplant. Die Produkte sollen herkömmlichem Reis möglichst nah kommen.
Auch in Brandenburg wird Wein angebaut. Innerhalb des Projektes Vitis BB soll ein klimatolerantes und modernes Rebsorten-Sortiment in Brandenburg etabliert werden.
Das ILU strebt in diesem Projekt die Entwicklung von Futterergänzungsmitteln auf Basis von Algenbiomasse an. So können Methanemissionen verringert, die Futteraufnahme erhöht und die Gesundheit von Wiederkäuern zu verbessert werden.
Im Vorhaben AppleCoal soll Pflanzenkohle mit Kompost angereichert und in den Boden von Obstbauplantagen eingearbeitet werden. Hier soll sie eine Bodenverbesserung in puncto Wasserspeicherkapazität, mikrobieller Diversität und Nährstoffverfügbarkeit unterstützen. Eine Lösung für den Brandenburger Obstbau.
Das Projekt will einen Neustart der Hirsekultur in Brandenburg. Die Anbaumethoden für die trockentolerante und anspruchslose Rispenhirse soll erforscht und optimiert werden. Denn die Hirse kann eine Antwort auf den Klimawandel sein.
Das Ziel des Projekts VitalCoat ist Wachse und Wachsmischungen zu entwickeln, die auf die mit Schad-Pilzen befallene Rinde von Bäumen aufgetragen werden. Dort sollen sie insbesondere eine Heilung unterstützen. Zudem sollen Samen mit den Wachsen ummantelt werden. Gewonnen werden die Wachse aus heimischen Pflanzen.
In Brandenburg dominieren sandige Böden. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels. Darauf stellen sich die Landwirte ein und bauen zunehmend Kulturen an, die mit diesen Bedingungen zurechtkommen. Bisher kaum angebaut wird Buchweizen (Fagopyrum esculentum). Das wollen Forschende des ILU ändern. Denn das Pseudogetreide ist reich an Kohlenhydraten und Proteinen sowie Mineralstoffen und Vitaminen.











