PROJEKTÜBERSICHT

Mobile Schlachtung

Haltung von Zweinutzungshühnern

Alternative Zucht- und Haltungskonzepte sind ein wichtiger Beitrag zum Tierwohl,  zudem eine neue Vermarktungsmöglichkeit für brandenburgische Landwirte. In diesem Projekt der IFN Schönow wird ein Konzept der Haltung von Zweinutzungshühnern bis zur mobilen Schlachtung im Herkunftsbetrieb als Modellvorhaben entwickelt und wissenschaftlich begleitet. Die Haltung eines Zweinutzungshuhns bedeutet: Es kann dort, wo es gezüchtet und gehalten wird, auch geschlachtet werden. Somit werden traditionelle Zuchtmethoden gestärkt und Lebendtiertransporte vermieden. 

 

Vermarktung in der Region 

Dieses Pilotprojekt soll den brandenburgischen Geflügelhaltern neue Anregungen für die Umsetzung alternativer Konzepte liefern. Verbunden ist das Konzept mit der mobilen Geflügelschlachtung, das den Betrieben eine höhere Wertschöpfung durch Direktvermarktung in der Region erhalten kann.  

Neben diesem Geflügelhaltungskonzept soll die mobile Schlachtung auch von Rindern und Schweinen etabliert werden. Die meisten der nachhaltig wirtschaftenden Betriebe in Brandenburg halten kleine bis mittlere Bestände. Jedoch fehlt es an geeigneten Schlachtstätten in erreichbarer Nähe, und die Schlachtung der Tiere bedeutet in aller Regel weite Anfahrten zu Schlachthöfen. Im Ökoaktionsplan für Brandenburg wird der nachhaltigen Versorgung mit ökologischen Lebensmitteln durch regionale Wertschöpfungsketten eine besondere Bedeutung beigemessen. Die Schlachtung der Nutztiere in den jeweiligen Haltungsbetrieben vermeidet weite Transportwege für die Tiere und trägt damit maßgeblich zum Klimaschutz bei. 

 

Quelle für diesen Text: IFN-Projektantrag

PROJEKTLAUFZEIT:

15.12.21 - 31.12.2024

PROJEKTFÖRDERUNG:

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg (MLUK)

FÖRDERKENNZEICHEN:

entfällt

PROJEKTLEITUNG:

Dr. Markus Jung (IFN)

KOOPERATIONSPARTNER:

Gut Kerkow, FÖL