HNEE-Projekt: AnpaG

Gruppenberatung für die Landwirtschaft

Um die landwirtschaftliche Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Gemüse- und Kartoffelanbau, in Brandenburg zu stärken, entstand das Projekt AnpaG. Das Besondere daran: Landwirte und Landwirtinnen werden in Gruppen geschult. Dabei geht es neben dem Gemüsebau auch um die Unkrautregulierung im Ackerbau und die Ertragsstabilität in Grünland und beim Ackerfutter. Diese kollegiale Gruppenberatung will als neues methodisches Format der landwirtschaftlichen Beratung die Wissensvermittlung zwischen Bauern fördern. Schließlich führt das miteinander und voneinander Lernen oft schneller zum Erfolg. Darüber hinaus arbeiten Berater mit sogenannten Prozessbegleitern und Versuchstechnikern in diesen Teams zusammen. Ziel ist, Kompetenz- und Praxisforschungs-Netzwerke im Land Brandenburg aufzubauen. Mit solchen gruppenbezogenen Beratungsformaten wird der Wissensaufbau der Landwirte in halbtägigen Hof-Treffen und durch Praxisversuche auf den Betrieben gefördert. Hierbei kommen zudem Bio-Landwirte mit konventionellen Landwirten zusammen, um sich auszutauschen. Dieses Gruppenberatungsprojekt brachte die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) als Leadpartner in Kooperation mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL), dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) und landwirtschaftlichen Praxispartnern auf den Weg.

Weiterführende Informationen zum Projekt gibt es hier: AnpaG-Internetseite

PROJEKTLAUFZEIT:

01.11.2022 bis 31.12.2024

PROJEKTFÖRDERUNG:

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg (MLUK) und Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

FÖRDERKENNZEICHEN:

entfällt

PROJEKTLEITUNG:

Prof. Dr. Anna Maria Häring und Prof. Dr. Ralf Bloch (beide HNEE)

KOOPERATIONSPARTNER:

Förder­ge­mein­schaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL), Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. (ILU), landwirtschaftliche Betriebe