Es geht um den Boden

Boden lässt sich nicht vermehren. Denn er entsteht in langsamen Kreisläufen aus Zersetzung und Verwitterung – kaum zu beschleunigen. Zugleich ist der Boden das wichtigste Gut der Landwirtschaft. Deshalb muss der Boden und dessen Fruchtbarkeit bewahrt werden. Eine Aufgabe für die Praktiker wie auch die Wissenschaftler aus Brandenburg. All diese Fachleute will die Koordinierungsstelle am ILU mit einem Boden-Seminar für Brandenburg unterstützen.

Denn der Boden steht wegen des Klimawandels stark unter Druck. Trockenheit, regionaler Starkregen und Erosion sind drei von vielen Faktoren, die diese Bewirtschaftungsgrundlage beeinträchtigen. Damit Landwirte und Landwirtinnen den Boden schützen können, müssen sie gefördert werden.

Deshalb lädt die Koordinierungsstelle am Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) mit der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau und Arboristik (LVGA) zu einem Boden-Seminar. Und zwar am 22. Mai 2024, ab 9.30 Uhr an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau und Arboristik e.V. (LVGA) im neuen Seminargebäude, Peter-Lenné-Weg 1 in 14979 Großbeeren.

Zur Anmeldung und zum Programm geht es hier

Fachgespräche und Ideenaustausch

Unter anderem stellen Forschende in vier Workshops aktuelle Projekte vor, die sich mit der Gesundheit und Fruchtbarkeit des Bodens sowie mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen. Der Austausch im Seminar regt zu kreativen Fachgesprächen und zum Ideenpingpong an. So können hier Landwirte ihre Wünsche und Pläne vortragen, wie sie ihren Acker in Zukunft bewirtschaften wollen und was sie dafür von den Forschungseinrichtungen brauchen. Die Wissenschaftler wiederum bringen ebenfalls eigene Ideen mit ein und finden auf dem Boden-Seminar Projektpartner aus der Praxis, diese umzusetzen. Schlussendlich ist das Ziel, die Förderungen des Landes Brandenburg und der EU sinnvoll in gemeinsame Projekte zu gießen, so dass alle miteinander und erfolgreich die wichtigen Fragen zum Boden beackern. Denn das komplexe Wesen Boden verstehen wir nur, wenn alle zu Spaten und Pipette greifen.

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