22. April 2004
Die
Arbeiten zu dem Projekt werden aus Mitteln der industriellen
Gemeinschaftsforschung (BMWA/AiF) über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie
e.V. (FEI) gefördert (Förderkennzeichen AiF-FV 108 ZBG).
Die nachfolgende Zusammenfassung informiert über vorläufige Ergebnisse aus der
Bearbeitung von April bis Dezember 2003.
Ansatzpunkt
für die Untersuchungen waren eine möglichst ganzheitliche Betrachtung der
Problemsituation und dementsprechend ein komplexes Herangehen, bei dem
einerseits die Produktqualität und andererseits deren Beeinflussung durch
Rohstoffeigenschaften, Zutaten, Anlagenkonzeption und Prozessführung Beachtung
fanden.
Die
Untersuchungsergebnisse erlauben generell die Aussage, dass eine Senkung des
Acrylamidgehaltes im Zuge der Optimierung der stofflichen Zusammensetzung der
Rohstoffe sowie auch der Herstellungsverfahren grundsätzlich möglich und
praktisch realisierbar ist.
Die
nachfolgend dargestellten Ergebnisse der kooperativ betriebenen Forschungsarbeit
umfassen folgende Schwerpunkte:
Analytik
zum Acrylamidgehalt in Lebensmitteln,
Bildungsmechanismen
von Acrylamid,
Acrylamid
in der Nahrungskette,
Untersuchungen zur Minimierung von Acrylamid in Lebensmitteln auf Getreidebasis
Untersuchungen zur Minimierung von Acrylamid in Kartoffelerzeugnissen, am Beispiel Kartoffelchips,
Untersuchungen zur Minimierung des Acrylamidgehaltes im Frittierprozess,
toxikologische Untersuchungen zum Acrylamid.
Ansprechpartner: Frau Dr. J. Gelbert jgelbert@bll-online.de